~ Baikal-Altai ~
 

Baikal im Sommer (mit Kreuzfahrt)
 

Zusätzliche Reiseinformationen

 

Der sibirische Baikalsee zählt, ähnlich den Galapagos-Inseln oder dem Großen Barrier-Riff, zu den ganz großen Naturphänomenen der Welt. Mit 1.637 m der tiefste und rund 25 Mio. Jahren wohl ältester See, stellt er ein Fünftel der Süßwasserreserven und ist somit das wasserreichste Binnen-gewässer der Erde.

Seine Fauna und Flora ist einzigartig. Von den 3.500 im und am See beheimateten Tier- und Pflanzenarten sind mehr als ein Drittel endemisch und kommen wie die Baikalrobbe und der Lachsfisch Omul — nur hier vor. Er wurde als Weltnaturerbe deshalb von der UNESCO 1996 unter internationalen Schutz gestellt.

Was macht die Einmaligkeit dieser faszinierend artenreichen Landschaft aus? Was prägte Geschichte und Kultur Sibiriens? Wie steht es um die aktuelle ökologische Bedrohung des Baikal und wie leben die Menschen dort heute?

»...Wir haben für den heutigen Tag eine Inselrundfahrt auf Olchon geplant, die keine festen Ziele zum Inhalt hat, sondern den Wünschen unserer Gruppe angepasst bleibt. Wir lassen halten, wo es uns gefällt und laufen über die blühenden Bergrücken, können uns nicht satt sehen an der Vegetation mit ihrer Vielfalt von Farben und Formen. So etwas habe ich noch nirgends auf der Welt gesehen...«.
Reisetagebuch von Klaus Amberger, Baikalreise Juli 2012

Ausgangs- und Endpunkt der Reise in Sibirien ist Irkutsk, das ehemals wichtigste Zentrum des sibirischen Pelzhandels. Beeindruckt von Pracht und Reichtum der Kaufmannsstadt, beschrieb sie Anton Tschechow Ende des 19. Jh. als das Paris des Ostens.

Die darauf folgenden Tage sind Sie in der grandiosen Landschaft des Baikal unterwegs. Er ist 636 km lang und bis zu 80 km breit. Über 2.000 m hohe Berge umgeben und weit über 300 Flüsse münden in das Meer, wie er seit jeher hochachtungsvoll genannte wird. Sein bläulich schimmerndes Wasser ist glasklar und erlaubt eine Sicht bis zu 40 m Tiefe. Die extrem dünn besiedelte Naturlandschaft konnte den Umweltbelastungen bisher weitgehend standhalten. Hiervon zeugt unter anderem die Tatsache, dass in den letzten Jahrzehnten nicht eine einzige seiner Pflanzen- bzw. Tierart ausgestorben ist.
 

Das Sibirische Meer muss man unbedingt auch vom Wasser her erleben. Stundenlang ziehen Taiga-gebirgsufer vorüber, ohne dass Spuren menschlicher Existenz auszumachen wären. Wenn das Schiff dann abends an wilden Ufern vor Anker geht, senkt sich eine  große Stille über die Landschaft so endlos scheinbar  wie der Baikal selbst.

Kurze Sommer und lange harte Winter formten die Mentalität der Sibirier. Zu Gast im russischen Holzhaus, tauchen Sie für einen Augenblick ein in die Freuden und Nöte des sibirischen Alltags. Sibirische Gastfreundschaft, ebenso wie die (gedolmetschten) Gespräche mit Einheimischen machen die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.


 

 

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